15 Jahre Mama – Voller Liebe, Babyspielzeug und Sorgen

15 Jahre Mama. Die fünfzehn schönsten Jahre meines Lebens und gleichzeitig die sorgenvollsten und anstrengendsten Jahre bisher. Ein Mamaleben ist ganz anders, als ich es mir je erträumen hätte können. Das liegt wohl daran, dass ich heute nicht mehr derselbe Mensch bin wie damals, denn ich habe mich mit meiner Tochter weiterentwickelt. Die Claudia von damals gibt es heute nicht mehr. Und ganz gleich, wie viel ich in den letzten 15 Jahren dazu gelernt habe, ich mache immer noch Fehler. Mit einem Baby im linken Arm und dem Babyspielzeug unter dem rechten Ellbogen und der ständigen Frage “Mache ich alles richtig?”. Wenn ich an die Anfangszeit zurückdenke, die mich zur Mama gemacht hat und mir ein ganz neues Leben geschenkt hat, dann wird mir wohlig warm im Bauch und ich empfinde ein Gefühl von Zufriedenheit und Gelassenheit.

Ein Mamaleben: Wunderschön, aber auch mit vielen Sorgen

Aus einem kleinen Baby, einem quirligen Kleinkind, einem übervorsichtigen Kindergartenkind, einem immer gut gelaunten Schulkind ist inzwischen ein Konditor Lehrling herangewachsen, die mir jeden Tag zeigt, wie sehr sie mich liebt und braucht. Ein kleines Mädchen, der ich die Welt bedeute und dem ich, egal wie viele Worte ich noch schreiben würde, niemals genug dafür danken kann, dass es sich mich als seine Mama ausgesucht hat und ich bereits fünfzehn wunderbare Jahre mit ihr verbringen durfte. Meine Tochter, die mich Mama nennt, meine Herausforderung fürs Leben.

Babyspielzeug, Strampler & Schnuller

Es ist krass. 15 Jahre bin ich schon Mama, da packt mich des Öfteren schon mal ein wenig Wehmut. Die Zeit vergeht rasend schnell und der Alltag lässt einem kaum Chance das Mamasein zu genießen. Viele Jahre später sitzt man dann auf dem Dachboden und blättert im Babyalbum. Bei mir ist es auf alle Fälle so. Ich habe einige Dinge aufgehoben, die ich meiner Tochter als Erinnerung an ihre Kindheit weiterschenken möchte. Dazu gehören ein paar Strampler, ihre ersten Babyschuhe, ihr erstes T-Shirt mit eigenen Handabdrücken, ein Schnuller, Babyspielzeug und ganz viele Fotos. Ach, und nicht zu vergessen: ihr liebstes Kuscheltier, die Giraffe. Dieses Kuscheltier war überall dabei. Bei jedem Spaziergang, jedem Mittagsschläfchen, meine Tochter liebte ihre Giraffe sehr. 

Entdecken, Lernen und Spielen

Schon damals, als werdende Mama spielte es für mich eine bedeutsame Rolle, dass mein kleines Bündel sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten mit guter Qualität zur Verfügung hat, um sich zu beschäftigen. Immerhin verbringen Babys und Kleinkinder die größte Zeit des Tages mit Spielen. Dabei machen die Kleinen wichtige Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung. Sie entdecken spielerisch die Welt und schulen dabei ihre Sprachentwicklung und Feinmotorik.

Ich finde es wichtig, Babys auf verschiedene Ebenen sanft zu reizen, um zu lernen. Was wir als Mütter tun können ist, ihnen verschiedene Beschäftigungsarten und Materialien anzubieten, welche alle Sinne ansprechen. Schon durch einfache Spielzeuge erlernen sie das Greifen, das richtige Einsetzen von Gegenständen, wie zum Beispiel Stifte halten oder Bausteine aufeinanderstapeln. Dies sind wesentliche Fähigkeiten für das ganze Leben.

Ob Bücher, Rasseln, Kuscheltiere oder bunte Bausteine – In der heutigen Zeit gibt es gute Online Plattformen mit hoch qualitativem Spielzeug, wo für jedes Alter des Babys bzw. Kleinkindes das passende dabei ist, welche die Kommunikation und auch die Feinmotorik anregen.

Besonders Kuscheltiere haben ihren besonderen Charme. Kinder brauchen etwas zum Liebhaben oder einfach nur zum Trösten. Neben uns Eltern eignen sich die süßen Tiere dazu sehr gut. Kinder brauchen sie beim Einschlafen, oder um sich mit einem „Freund“ einfach die Zeit zu vertreiben. Kuscheltiere vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. So wie die Giraffe bei meiner Tochter.

Baby, Kleinkind, Schulkind … plötzlich Lehrling

Besonders in den letzten fünf Jahren hat mir dieses Teenie-Girl gezeigt, wie sehr ich mich um einen Menschen sorgen kann, ihn beschützen und trösten möchte, wann immer es notwendig ist. Ich habe mich noch nie zuvor so sehr um jemanden gesorgt, wie um mein Kind. Auch wenn sie mir schon so manchen Nervenzusammenbruch beschwerte und ich so manche Verzweiflung in mir Aufsteigen spürte, so will ich keine Sekunde davon missen. Ich liebe dieses Girl so sehr, dass es mir den Atem raubt und egal was kommt, ich werde immer an ihrer Seite sein, werde für sie kämpfen und sie allein in die Welt ziehen lassen.

Meine Tochter hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin, die ich viel lieber mag, aber manchmal auch hasse, denn das Mamasein ist nicht nur purer Sonnenschein, sondern es ist auch sehr anstrengend. Erziehung bedeutet manchmal auch Strenge und Konsequenz und ist viel Arbeit. 

Was ist meiner Tochter wünsche? Dass sie weiterhin so emphatisch und einfühlsam ist, ihr sensibles Wesen und ihren verrückten Humor niemals verliert und weiterhin so offen und aufmerksam durchs Leben geht. *Hab dich lieb, mein kleiner Schatz*

Alles Liebe,

Claudia

 

Perfekter Mutter-Tochter-Tag in Wien

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5 Kommentare

  1. 8. Oktober 2020 / 13:37

    Hallo Claudia,

    sehr offen geschrieben was du und dein Herz fühlt. Eine stressig aber wundervolle Zeit. 15 Jahre Glückwunsch an deine Tochter. Es steht euch weiter eine schöne Zeit bevor. Und ja man verändert sich komplett und das zum Positiven.
    Liebe Grüße
    Julia

  2. 8. Oktober 2020 / 20:03

    Kann ich nach vollziehen, meine Zwillinge sind jetzt 13 und ich frage mich auch oft, wo die Jahre hin sind. LG ROmy

  3. 8. Oktober 2020 / 21:58

    Ich glaube, ich wusste bis eben gar nicht, dass du eine Tochter hast, sogar schon im Teeniealter! Meine ist vor ein paar Wochen erst 18 geworden und die Zeit vergíng so unheimlich schnell! Ich habe auch noch viele Erinnerungsstücke hier, alte Bilder und Briefchen, die sie mir geschrieben hatte, Kindermundwörter, wie ich wohl nie vergesse … hach ja, das war eine schöne Zeit!

    Liebe Grüße und alles Gute Euch
    Jana

  4. 8. Oktober 2020 / 23:10

    Was für ein toller Rückblick und gleichzeitig auch Liebesbrief an deine Tochter. 15 Jahre – das ist der Wahnsinn. Da kann man schonmal nostalgisch werden.

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