Motorrad fahren ist Balsam für meine Seele

Motorrad fahren ist Balsam für meine Seele

Hat Motorrad fahren mein Leben positiv verändert? Die Frage kann ich nur bejahen. Jeder der denkt, dass Biken “nur” ein gefährliches Hobby ist, liegt damit weit daneben. Viele Menschen können meine Einstellung zum Motorrad fahren gar nicht verstehen. Aber das ist mir egal.  Durch das Biken habe ich mich im Laufe der letzten Jahre selbst verwirklicht und einen Ausgleich zu meinem Alltag geschaffen. Es ist einfach toll, den Wind zu spüren, den Geruch der Natur intensiver wahrzunehmen, mit dem Motorrad eins zu sein. Alles hinter einem zu lassen, am besten ohne Halt, mit Fernweh als ständigen Begleiter.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die verteufeln was Milliarden von Menschen auf dieser Welt lieben, so lies den Artikel besser nicht weiter. Alle anderen lade ich ein, mein Liste über die positiven Veränderungen, die ein BIKElife mit sich bringt, in den Kommentaren zu erweitern.

Motorrad fahren macht mich glücklich

♦ Es zieht mich immer wieder auf die Landstraßen. So fahre ich durch tolle Orte in unserer Nähe. Ich halte am Wasser an oder genieße Aussichtspunkte und blicke über die Schönheit unserer Heimat. Bestimme allein, wohin es geht und wie schnell es mich vorantreibt. Nur ich entwickle meinen eigenen Rhythmus und genieße jeden Kilometer auf meinem Bike.

♦ Früher war ich total scheu gegenüber Fremden. Für Motorradfahrer ist es jedoch völlig normal, wenn sie sich im Straßenverkehr begegnen, sich zu begrüßen. Entweder ein Kopfnicken oder man streckt sein Bein kurz raus. Tja, ein gemeinsames Hobby verbindet. Durch ein gegenseitiges Verständnis und die gemeinsame Leidenschaft rückt man näher zusammen, egal wie unterschiedlich jeder einzelne Fahrer ist.

♦ Das Geräusch des Motors löst in mir Herzklopfen und ein breites Grinsen aus. Beim Brummen eines heranfahrenden Motorrads fange ich schon an zu grinsen – alles dreht sich um die eiserne Schönheit. Das Eigene ist natürlich das Schönste. 

♦ Seitdem ich mein erstes Motorrad mein Eigenen nennen durfte (das war übrigens eine Kawasaki ER500 in Blau) hatte ich auf einen Schlag mehr Verantwortung. Ich besitzte nun ein “Baby” um das ich mich täglich kümmern musste. Mit jedem Kilometer habe ich an Gelassenheit und Reaktionsfähigkeit zugenommen, wo sich so manche Autofahrer eine Scheibe abschneiden könnten.

♦ Schritttempo fahren, ohne dabei zu ruckeln, sicheres Anfahren an einem Berg. Die Kurven mit Ideallinie fahren – alles will erlebt und auch gelernt sein. Mit jeder neuen Erfahrung, die ich allein bewältige, wächst mein Selbstbewusstsein.

Viele sind ja der Meinung, dass zwei Motorräder zu viel sind. Aber ich bin ein gutes Beispiel dafür, dass es funktioniert, ohne eines der Bikes zu vernachlässigen. In einer Saison spule ich locker 10.000 Kilometer runter.

Meine Harley sporne ich für den täglichen Ausritt in die Arbeit an oder zu spontanen Touren unter der Woche. Auf einer Harley cruise ich in einem gemütlichen Tempo und genieße alles um mich. Habe ich mal mehr Lust auf Kurven fahren bzw. sportliches Biken, so bringe ich meine BMW auf Touren. Besonders gern verwende ich sie für die Urlaube. 

Alles Liebe,

2 Kommentare

  1. Jörg
    17. November 2019 / 8:40

    Sehr schöner Artikel.
    “Biker Gruß” ist seit je her aber die linke Hand zum Gruße raus zu strecken 😉
    Aber immerhin gehörst du zu der Gruppe die noch grüßt, denn auch das machen die vielen “life style biker” nicht mehr.
    Linke zum Gruß raus !

    Allzeit gute Fahrt !
    Jörg

    • 18. November 2019 / 7:39

      Hallo Jörg, ja das stimmt – die linke Hand zum Gruß. Ich habe mir das mit dem Kopfnicken angewöhnt, da es einfacher funktionier 🙂 Auch dir allzeit gute Fahrt, liebe Grüße Claudia

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