Sachertorte à la Kimberger

Am liebsten backe ich mit wenig Aufwand und erwarte mir dabei ein tolles Ergebnis, das lecker schmeckt und viel Freude bereitet. Als Hobbybäckerin wage ich mich normalerweise nur an Rezepte, die ich kenne und wo ich weiß, dass sie mir gelingen. Damit meine Tochter aber das gelernte aus der Berufsschule (sie hat mit der Lehre als Konditorin begonnen) auch zu Hause ein wenig üben bzw. umsetzen kann, haben wir am Wochenende spontan eine Sachertorte gebacken. 

Warum gerade eine Sachertorte? Na, weil Mama die so gerne isst. Am liebsten jeden Tag und mit einer schönen heißen Tasse Kaffee oder einem Glas Milch. Und ich muss sagen, diese Torte zu backen ist nicht schwer. Es hat toll funktioniert und das Ergebnis schmeckte wie eine richtige Sacher. Wenn du auch ein Fan dieser leckeren Süßspeise bist, dann scrolle weiter zum Rezept.

Auch andere Süßspeisen findest du unter der Kategorie “Lecker“. 

Sachertorte (Ø 20cm)

130 g Zartbitter Kuvertüre
1 Esslöffel Vanillemark
150 g geschmolzene Butter
100 g Staubzucker
6 Eier
100 g Kristallzucker 
140 g Weizenmehl
200 g Marmelade
 
für die Glasur:
200 g Kristallzucker
125 ml Wasser
150 g Zartbitter Kuvertüre
 
 
Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Springform mit Backpapier oder Backspray auslegen. 
 
Die Kuvertüre über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen und anschließend abkühlen lassen. Das Vanillemark, die geschmolzene Butter und Puderzucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Eier trennen. Die Eigelbe in die Schokoladenmasse hinzufügen. Das Eiweiß mit dem Kristallzucker steif schlagen, dann auf die Schokoladenmischung legen. Das Mehl über die Masse sieben und gemeinsam mit dem Eiweiß verquirlen und unterheben.
 
Die Mischung in die gefettete Springform füllen, die Oberseite glatt streichen und ca. 15 Minuten im Backofen backen. Dabei die Ofentüre eine Fingerbreite offen lassen. Dann den Ofen schließen und den Kuchen noch ca. 45 Minuten backen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und aus der Springform lösen. Nun ca. 20 Minuten abkühlen lassen und anschließend auf einem Kuchenrost ganz auskühlen lassen.
 
Den Kuchen horizontal halbieren. Die Marmelade erwärmen und umrühren, bis sie glatt ist. Die Oberseite der beiden Kuchenhälften mit der Marmelade bestreichen und übereinander legen. Die Seiten auch mit Marmelade bestreichen. Bei der originalen Sachertorte verwendet man Marillenmarmelade, aber du kannst natürlich auch eine andere Sorte verwenden. Ich habe diesmal eine Ribiselmarmelade verwendet und es schmeckt super lecker. 
 
Für die Glasur den Kristallzucker in einem Topf mit 125 ml Wasser bei starker Hitze ca. 5 Minuten kochen lassen. Das Zuckerwasser vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen. Die Kuvertüre grob zerkleinern, nach und nach hineingeben und umrühren, bis eine dicke Flüssigkeit entsteht. Die warme Glasur auf einmal über die Oberfläche des Kuchens gießen. Da sich die Menge perfekt ausgeht, ist es nicht notwendig alles mit einer Palette zu verteilen. Wer mag kann es aber gerne machen. 
 
Die Glasur einige Stunde aushärten lassen. Fertig ist die Sachertorte. Als Highlight kann jetzt natürlich nach Herzenslust verziert und dekoriert werden. Mit Figuren aus Marzipan, einer Zuckerschrift oder einfach nur Schlagsahne. Ich dekoriere spontan und je nachdem was ich in meiner Speisekammer finde. 
 
Ich kann nur sagen – die Sachertorte schmeckt köstlich und persönlich merke kein Unterschied zum Original. Hast du Zeit und Lust und bist auch so eine Naschkatze wie ich? Dann backe die Sachertore ‘a la Kimberger einfach nach und berichte mir darüber. Ich freue mich.
 
Alles Liebe und bis bald,
Claudia
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