DogCarrier – ein Hunderucksack auf Reisen

Im heutigen Beitrag möchte ich über ein Thema schreiben, wo bei vielen Hundebesitzern die Meinung stark auseinander geht – der DogCarrier Hunderucksack. Eigentlich bin ich kein Fan davon, dass Hunde getragen werden, aber es gibt Situationen, in denen es sehr praktisch und vor allem für den Vierbeiner eine Notwendigkeit ist. So auch für eine französische Bulldogge, namens Coco. 

Gemeinsam mit ihrem Frauchen erkunden sie die Welt und wandern entlang schöner Routen. Aber so schön die Wanderurlaube auch sind, hat das Frauchen schnell gemerkt, dass Coco lange und anstrengende Touren nicht so einfach wegsteckt. Besonders Stufen oder steile Strecken sind für die kurzen Beinchen ein große Hürde. Mit dem DogCarrier können sie nun unbeschwert alle Ausflüge genießen.

Wer ist diese süße französische Bulldogge? Das fragen sich jetzt wohl die meisten Leser. Coco ist eine sehr gute Hundefreundin meiner Continental Bulldogge Lady. Gemeinsam verbrachten beide Hündinnen schon viele lustige Stunden auf Hundewiesen.

Schon lange ist Coco`s Frauchen auf der Suche nach einer praktischen Lösung, um ihre Bullydame auf schwierigeren Routen zu entlasten. Wenn es um´s Wandern geht, sind die meisten Tragerucksäcke jedoch nicht für Hunde und auch nicht für den Träger geeignet. Man bedenke das Coco kräftige 17 kg wiegt und bei längerem Tragen, ganz schön ins Kreuz geht. 

DogCarrier – Ein Hunderucksack 

Zugegeben: Der DogCarrier Rucksack hat eine großartige und vor allem robuste Qualität, sowie einen guten Tragekomfort und man kann sich total frei bewegen. Die seitlichen Taschen und Staufächer sind perfekt für Leine, Hundekekse, Kotbeutel und was man sonst noch alles für den Vierbeiner auf Reisen benötigt. Auch am Beckengurt sind kleine Taschen vorhanden, wo man Schlüssel oder sogar ein Handy verstauen kann.

Der Bauchgurt ist höhenverstellbar und sorgt für mehr Stabilität beim Sitzen. Er verhindert das der Hund mit seinen Hinterläufen in den Sackbereich hinein schlüpfen kann. Auch für Frauchen gibt es einen Bauchgurt und gepolsterte Halterungen, damit der Rücken entlastet wird.

Wie bekomme ich meinen Hund in diesen Rucksack?

Das ist wohl die größte Herausforderung, letztendlich mit viel Geduld und einigen Hundekeksen verbunden. Zuerst ist es wichtig, dass sich der Hund mit dem Rucksack vertraut macht. Einfach den Rucksack in der Nähe seines Körbchens liegen lassen, ein paar Hundekekse rundum verteilen, sodass der Hund den Rucksack auf den Kopf stellen kann. Ruhig ein paar Leckereien auch in den Rucksack hineinlegen, damit er ihn abschnüffeln kann. Der Rest geht von allein.

Wie reinige ich den DogCarrier?

Das ist das Tolle an dem Rucksack: ab in die Waschmaschine bei 40 Grad. Das Einzige was vorher getan werden muss: Die 2 Aluminiumversteifungen, die sich an der obersten Kante des Rückenteils des Hunderucksacks befinden, vor dem Waschen raus ziehen.

Ansonsten einfach mit Wasser und einem Schwamm säubern und Haare mit einem Staubsauger absaugen.

Es braucht ein wenig Zeit, bis sich der Vierbeiner mit dem Rucksack anfreundet und vor allem an das Sitzen in einem Rucksack gewöhnt hat. Aber es lohnt sich. Mehr Informationen findest du HIER.

Ich habe Coco in ihrem Hunderucksack erlebt und muss ehrlich zugeben das die Sicherheit und die Sitzhaltung des Hundes punkten. Auch das Anlegen des DogCarrier geht schnell und einfach über die Bühne. 

Ich frage mich, wie es wohl wäre, wenn ich meine Continental Bulldogge Lady über längere Zeit tragen müsste? Mein Mädchen wiegt 27 kg. Schwer ist es auf jeden Fall auf Dauer, aber wer möchte seinen Hund schon stundenlang herum tragen`? Also ich nicht. 

Alles Liebe,

Claudia

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1 Kommentar

  1. 24. März 2020 / 13:22

    Ich befürchte unser Rocky macht da nicht mit. Er will seine Freiheiten da wird es sehr schwer ihn an einen Rucksack zu schnallen. Er würde zappeln und versuchen da so schnell wie möglich wieder raus zu kommen.

    Für Hunde die das mit machen ist der Rucksack bestimmt eine sehr gute Möglichkeit um seinen Hund auf großen Wanderwegen zu entlasten. Zum mal muss man unter Umständen auch Brücken überqueren, je nach Brücke und Hund könnte dieses sich schwierige gestalten. Insbesonders dann wenn der Hund Angst vor der Brücke hat.

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